Abonnieren Sie jetzt den Business Developer Plus und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel!

Portrait

Deutschlands erster Digital-Pionier

Er gehört zu den reichsten Männern Deutschlands und machte das Familienunternehmer zu einem der Weltführer. Michael Otto ist ein Macher und ein großer Visionär.

28.08.2017
(c) Otto Pressebild

Michael Otto ist wohl das, was man sich gemeinhin unter einem hanseatischen Kaufmann vorstellt: bescheiden, bodenständig, zurückhaltend. Er fällt nicht mit exzentrischen Hobbies auf oder einem ausschweifenden Lebensstil. Michael Otto ist Mahner, Stifter, Mäzen, Umweltschützer, Versandhausunternehmer, einer der reichsten Männer Deutschlands und er ist vor allem ein Pionier.  Als andere noch in ihre Röhrenfernseher schauten und zum Umschalten vom Sofa aufstehen mussten, dachte er schon über interaktives Fernsehen nach. Wenig später führte er für seinen Versandhandel Shopping per CD-Rom ein, 1995 ging der Otto Versand online.  „Er hat sehr früh verstanden, dass sich die Vertriebswege fundamental ändern“, sagte einmal Freund und Verleger Hubert Burda über ihn. Im vergangenen Jahr erhielt Michael Otto den von der Telekom und der Wirtschaftswoche verliehenen Sonderpreis „Digitalisierungsmacher“. Mit Amazon und Alibaba gehört die Otto Group inzwischen weltweit zu den größten Online-Händlern.

Geboren 1943 im westpreußischen Kulm wächst Michael Otto in Hamburg auf. Bitterarm seien sie gewesen, als sie nach dem Krieg in Hamburg landeten, erinnert sich Otto. Früh habe er sich mit allerhand Gelegenheitsjobs durchgeschlagen. „Ich glaube, das war gut und wichtig für mich und hat mein späteres unternehmerisches Handeln stark beeinflusst“, sagt Otto.  Es dürften aber auch seine Eltern gewesen sein, die ihm Mut und unternehmerisches Gespür mit auf den Weg gegeben haben – ebenso wie seinen vier Geschwistern: Frank ist schillernder Medienunternehmen in Hamburg, Alexander führt das ECE-Immobilienunternehmen, Schwester Ingvild Goetz ist Kunstsammlerin, Katharina Otto-Bernstein Regisseurin. Sie alle verbinden Kunst und Kommerz – auch das ein Erbe des Vaters.

Wollen Sie weiterlesen?

Abonnieren Sie jetzt den Business Developer Plus und erhalten Sie Zugriff auf alle Artikel!

ZU DEM ANGEBOT

Das könnte Sie auch interessieren...

(c) Frank Hoermann/SVEN SIMON
Interview

"Ich wollte alles herausbrüllen"

Fabian Hambüchen ist auch nach Ende seiner internationalen Karriere das Gesicht des olympischen Sports in Deutschland. Im Interview sprachen wir mit ihm über seine Goldmedaille in Rio, seine Erfahrungen im Vertrieb und welche Rolle mentales Training für Spitzenleistungen spielt.

(c) Thinkstock/Minerva Studio

In Zukunft haben die Key Accounter die Nase vorn

04.12.2017

Die Bedeutung des Key Account Managements nimmt im Zuge des digitalen Wandels rasant zu. Dem klassischen Außendienst stehen indes schwierige Zeiten bevor.

(c) Quadriga Media/Veronika Neubauer, Janice Arpert

Das Dresscode 1x1 der Vertriebsbranche

04.12.2017

Es ist kein Geheimnis, dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt. Die Frage ist jedoch, wie Sie Einfluss auf Ihren ersten Eindruck nehmen können. Ein freundliches Lächeln, ein fester Händedruck und aktives Zuhören sollen ihrem Kunden ein gutes Gefühl vermitteln und einen guten Eindruck hinterlassen. Allerdings entsteht der erste Eindruck bereits bevor Sie auch nur einen dieser Tipps befolgen konnten.

Wissen ist Macht

Mit unseren Newslettern, sind Sie Ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus!

Ob Vertriebs-Skills, Karrieretipps oder Wirtschaftsnachrichten: Mit dem "Bestseller"-Newsletter versorgen wir Sie vier mal in der Woche kostenfrei mit den wichtigsten News für Vertriebsprofis.

Jetzt abonnieren

Wöchentlich und kompakt: Mit dem "Vertriebsszene"-Newsletter liefern wir Ihnen kostenfrei Einsichten aus der Vertriebspraxis, spannende Jobangebote sowie eine Auswahl aktueller Personalwechsel

Jetzt abonnieren